Imagefilm Storyboard V3

Stiftung Kinderheim Brugg

Konzept: Nähe, Beständigkeit und Lebensraum

Start
↓

1. Intro

1. Opener mit Logo Einblendungen

Wärme Weite Öffnung

Die Szene öffnet sich mit atmosphärischen Drohnenaufnahmen der Standorte im weichen Licht des frühen Morgens. Eine warme, ruhige Stimme aus dem Off setzt den grundlegenden, emotionalen Ton. Die Sequenz verortet die Institution geografisch und öffnet das inhaltliche Thema der Geborgenheit. Die Stiftung Kinderheim Brugg vereint die Institutionen Kinderheim Brugg, Stift Olsberg und Family Network unter einem starken, schützenden Dach.

Audio: Voice-Over schliesst Intro, Musik trägt

2. Kinderheim Brugg

Dronenflug in die KücheHauswirtschaft - Perspektive 2
Visual 1
⌖

Dronenflug in die Küche

Eine FPV-Drohne fliegt durch das geöffnete Fenster direkt hinein in die warme, geschäftige Küche des Kinderheims Brugg.

Kamerafahrt durch den FlurWohnen - Perspektive 2
Visual 2
⌖

Wohnen

Die Kamera gleitet im Close-Up (Knie- bis Hüfthöhe) über den Boden. Eine Betreuungsperson und ein Kind tragen gemeinsam einen gut gefüllten Wäschekorb durch den von Sonnenlicht durchfluteten Flur. Der Rhythmus der gemeinsamen Schritte steht im Zentrum. Das Bild transportiert das Gefühl von geteilter Verantwortung und dem Meistern alltäglicher Hausarbeiten als Team.

GemeinschaftGemeinschaft - Perspektive 2
Visual 3
⌖

Gemeinschaft

Ein fliessender, cineastischer Sliding-Shot längs über einen gedeckten Esstisch. Im starken Bokeh-Effekt (sehr geringe Tiefenschärfe) sehen wir ausschliesslich Hände – kleine von Kindern und grosse von Betreuenden – wie sie achtsam eine dampfende Schüssel mit Abendessen weiterreichen. Das warme Licht spiegelt sich in den Gläsern. Die Szene strahlt familiäre Wärme aus.

Sprechtext & Audio

Voice-Over Wohngruppe Mars:

«Viele Kinder kommen mit Erfahrungen zu uns, die sie eigentlich noch gar nicht tragen sollten. Wir möchten ihnen möglichst viel Last abnehmen und ein geschütztes Umfeld bieten. Verlässliche Strukturen und ein vertrauter Alltag schenken Halt und Geborgenheit. So entsteht Raum zum Spielen, zum Lachen und vor allem dazu, einfach wieder Kind sein zu dürfen.»

Interview
Visual 4
⌖

Switch zu INTERVIEW

Wir wechseln in die Face-to-Face Interview-Situation mit Patrizia Knechtli (Wohngruppenleiterin Notfallgruppe). In einem wohnlichen, warm beleuchteten Aufenthaltsbereich blickt sie direkt in das Kameraobjektiv (Direct Address). Die Körpersprache ist offen, ruhig und einladend, was beim Betrachter unmittelbares Vertrauen und Nähe weckt.

Sprechtext & Audio

Interview: Patrizia Knechtli
Wohngruppenleiterin Notfallgruppe

Übergabesatz / Kernaussage:
«Kinder und Jugendliche sollen die Chance erhalten, zu wachsen und ihren ganz eigenen Weg zu finden.»

Leitfragen:

  • Wie begegnen dein Team und du den Kindern auf der Notfallgruppe?
  • Woran merkst du, dass jemand angekommen ist und sich sicher fühlt?
  • Was sind für dich persönlich die schönsten Momente in der täglichen Arbeit?
Übergang

Übergang

Drohnenzoomout. Visueller und inhaltlicher Übergang zum nächsten Standort.

Übergang 2

Übergang 2

Weiterführender visueller Übergang zum Stift Olsberg.

3. Stift Olsberg

PferdePferde - Perspektive 2
Visual 1
⌖

Pferde

Die Kamera fängt im extremen Macro-Shot die Struktur von Pferdehaar. Eine Hand zieht eine weiche Bürste mit ruhigem, rhythmischem Druck über den Rücken des Pferdes. Im warmen Gegenlicht der Nachmittagssonne wirbeln feine Staubpartikel fast magisch durch die Luft. Die Szene strahlt eine tiefe innere Ruhe aus und visualisiert die unaufgeregte, erdende Verbindung zwischen Tier und Mensch.

Spezialämtli - Drei GeissenSpezialämtli - Perspektive 2
Visual 2
⌖

Spezialämtli

Kamera auf niedriger Ebene (Schosshöhe). Ein adolescent sitzt entspannt im Stroh oder auf dem Boden. Eine kleine Zwergziege kommt zutraulich näher und knabbert Heu direkt aus seiner flachen Hand. Der Fokus liegt ganz auf der sanften Berührung und der tierischen Akzeptanz, die keinerlei Vorurteile kennt. Eine stille Szene, die den Aufbau von Vertrauen ohne Worte verdeutlicht.

SchuleSchule - Perspektive 2
Visual 3
⌖

Schule

Eine direkte Aufsicht (Top-Down-Shot) auf einen Tisch mit einem aufgeschlagenen Schulheft. Eine jugendliche Hand radiert einen Fehler aus. Dann schiebt sich beruhigend die Hand der Lehrperson ins Bild, tippt sanft auf die Stelle neben der Rechnung und signalisiert Unterstützung ohne Druck. Es ist ein Bild des Ermutigens: Fehler dürfen gemacht und korrigiert werden, niemand wird allein gelassen.

Sprechtext & Audio

Voice-Over Zeitfenster-Angebote:
Tiere & praktische Verantwortung
«Verantwortung lässt sich nicht theoretisch vermitteln – man muss sie erleben. Eine Aufgabe übernehmen, dranbleiben und erfahren, dass andere auf einen zählen. So wachsen Selbstständigkeit, Verbindlichkeit und der Glaube an das eigene Können.»

Übergabesatz:
«Zukunft gelingt besonders dann, wenn junge Menschen von einem verlässlichen Umfeld getragen werden.»

Voice-Over Schulgruppe Förderstufe:
Schulische Förderung & persönliche Reifung
«Neues Vertrauen entsteht dort, wo junge Menschen spüren, dass man ihnen etwas zutraut. Sie werden individuell begleitet, entdecken ihre Stärken und fassen Mut für die nächsten Herausforderungen. Dabei geht es nicht nur um schulisches Wissen, sondern um persönliche Reifung und neue Erfahrungen.»

Interview
Visual 4
⌖

Switch zu INTERVIEW

Face-to-Face Interview mit Ursula Suter (Klassenlehrperson Förderstufe). Im weichen Hintergrund-Bokeh lässt sich ein helles Klassenzimmer oder das historische Areal des Stifts Olsberg erahnen. Das Setting unterstreicht die pädagogische Professionalität und die ermutigende Haltung gegenüber den Jugendlichen.

Sprechtext & Audio

Interview: Ursula Suter
Klassenlehrperson Förderstufe

Leitfragen:

  • Was braucht es, damit junge Menschen wieder Freude am Lernen finden?
  • Woran merkst du, dass ein Kind oder ein Jugendlicher einen echten Fortschritt gemacht hat?
  • Warum ist es wichtig, dass Bildung nicht nur im Schulzimmer stattfindet?
Übergang Tür
Übergang
⌖

Übergang

Eine Türe öffnet sich für den Wechsel zum letzten Standort.

4. Family Network

AnkommenAnkommen - Perspektive 2
Visual 1
⌖

Ankommen

Kamera knapp über dem Fussboden im Eingangsbereich einer privaten Wohnung (Garderobe). Wir sehen im Fokus, wie sich zögerlich kleine Kinderschuhe abstreifen und ihren Platz exakt neben grossen, etablierten Erwachsenenschuhen finden. Eine metaphernreiche Szene, die den ersten, zaghaften Schritt in eine neue Umgebung und den Beginn des «Ankommens» in einer bestehenden Familienstruktur zeigt.

FamilienlebenFamilienleben - Perspektive 2
Visual 2
⌖

Familienleben

Eine dynamische Makroaufnahme auf einem flauschigen Wohnzimmerteppich. Verschiedene Hände – kleine und grosse – ziehen konzentriert Holzklötze aus einem wackeligen Jenga-Turm. Plötzlich stürzt der Turm krachend ein. Die Szene darf Bewegung und eine gewisse sympathische Unordnung haben. Es visualisiert das laute, lebendige und auch mal chaotische Leben in einer Pflegefamilie.

GeborgenheitGeborgenheit - Perspektive 2
Visual 3
⌖

Geborgenheit

Wenig Licht, abendliche, behagliche Stimmung. Macro-Shot auf der Höhe einer weichen Bettkante. Eine pflegende Hand zieht sanft eine Bettdecke glatt und wärmend über einen schlafenden Körper. Für den Bruchteil einer Sekunde ruht die Hand liebevoll und beschützend auf der Schulterpartie, bevor sie sich zurückzieht. Ein extrem starkes Bild für die letztendliche, bedingungslose Geborgenheit.

Sprechtext & Audio

Voice-Over Familienbegleitung:

«Kinder brauchen ein Umfeld, das ihnen Verlässlichkeit, Geborgenheit und ein echtes Zuhause schenkt. Pflegeeltern übernehmen dabei eine anspruchsvolle Aufgabe. Damit sie diesen Weg nicht alleine gehen müssen, stehen ihnen verlässliche Fachpersonen zur Seite, die sie begleiten, unterstützen und entlasten.»

Interview
Visual 4
⌖

Switch zu INTERVIEW

Face-to-Face Interview mit der Fachperson für Familienbegleitung von Familynetwork. Das Setting ist extrem wohnlich und nahbar gestaltet (z.B. ein gemütliches Wohnzimmer mit warmen Lampen im unscharfen Hintergrund). Der direkte Blickkontakt vermittelt Kompetenz und Wertschätzung für die Familien, die sich für diese anspruchsvolle Aufgabe öffnen.

Sprechtext & Audio

Interview: Familienbegleitung
Fachperson Familynetwork

Leitfragen:

  • Was braucht ein Kind, um in einer Pflegefamilie wirklich anzukommen und Vertrauen zu fassen?
  • Welche Unterstützung hilft den Pflegeeltern, auch in fordernden Zeiten stabil zu bleiben?
  • Worauf kommt es dir im gemeinsamen Austausch mit den Familien besonders an?

5. Abschluss & Abbinder

VerabschiedungVerabschiedung - Perspektive 2
Outro Visual
⌖

Verabschiedung

Dämmerung, die warme, leuchtende Haustüre steht einladend offen. Eine echte Pflegefamilie steht im gut ausgeleuchteten Türrahmen und winkt fröhlich und herzlich in die Kamera (wie zur Verabschiedung oder als Einladung). In diesem spezifischen Fall zeigen wir bewusst lachende, offene Gesichter (mit Einverständnis der realen Familie), um am Ende des Films eine maximale, persönliche Nähe und ein unmissverständliches Gefühl von «Zuhause» zu transportieren. Ein extrem emotionales, hoffnungsvolles Schlussbild.

Voice-Over Schlussmoment:
«Familynetwork steht den Pflegefamilien fachlich und persönlich zur Seite – im ganz normalen Alltag ebenso wie in herausfordernden Situationen. Dieses verlässliche Netz gibt Rückhalt und schafft für die Kinder Stabilität und neue Perspektiven.»

Audio: Die Musik erreicht ihren emotionalen Höhepunkt und wird dann sanfter.
Ende

Abbinder / Verortung

Zusammenfassende Informationen zu den jeweiligen Standorten. Logo Stiftung + Claim im Abbinder.

Audio: Musik fadet, letzter Akzent, Stille
Gedreht # Visual Rolle & Fokus B-Roll & Pflichtdetails Kamera & Übergang Ton & Audio Organisation / Notizen
DT1

DREHTAG 1: BRUGG — WOHNGRUPPE MARS

Morgen & Ankommen: Die Kinder kommen im Alltag an, erhalten Sicherheit und dürfen trotz ihrer Geschichte einfach Kind sein.

Hauptziel 1: Opener — Vom grossen Stiftungsgedanken direkt in die Wohngruppe Mars eintauchen.
1.1
Standort und Orbit Standort und Orbit Vorschau
C-Roll
Standort und Orbit
Brugg im Morgenlicht etablieren.
  • Leichter FPV-Orbit um das Gebäude
  • Fassade, Balkon und räumliche Einordnung klar zeigen
  • Zusätzliche weite Establishing-Aufnahme und langsamer Rise-up als Reserve
FPV: Ruhig und lesbar, keine unnötige Geschwindigkeit.
Licht: Morgenstimmung und Belichtung aussen prüfen.
Ton: Aussenatmo separat aufnehmen.
Musik: Ruhiger, neugieriger Start.
• Flugroute und Sicherheitszone definieren
• Balkon als klares visuelles Ziel vorbereiten
1.2
Einflug und Kameraübergabe Einflug und Kameraübergabe Vorschau
C-Roll
Einflug und Kameraübergabe
Nahtlos vom FPV-Flug in die Innenwelt wechseln.
  • FPV über den Balkon bis in die Wohnung fliegen
  • Übergabefläche an Türrahmen, Wand oder dunklem Bereich schaffen
  • Passende Sony/Gimbal-Fortsetzung mit gleicher Richtung und Geschwindigkeit
  • Route zusätzlich etwas langsamer als Sicherheitsvariante drehen
Übergabe: FPV bis in die Wohnung, danach Sony A7 IV oder Gimbal.
Post: Bei Bedarf Higgsfield für die Nahtstelle einsetzen.
Story: Noch keine Erklärung. Der Film eröffnet visuell die Reise durch die Stiftung.
• Kinder ausserhalb des FPV-Korridors
• Spotter und klarer Abbruchpunkt
• Belichtungswechsel aussen/innen testen
Hauptziel 2: Morgenbegleitung — Ein echter, warmer Morgenablauf: essen, vorbereiten, spielen und gemeinsam aufbrechen.
2.1
Frühstück und Morgenstimmung Frühstück und Morgenstimmung Vorschau
B-Roll
Frühstück und Morgenstimmung
Sicherheit, Normalität und Gemeinschaft zeigen.
  • Raumweite der Wohnung
  • Frühstück vorbereiten: Hände, Teller, Brot, Getränke
  • Gemeinsames Essen aus Rücken- und Over-Shoulder-Perspektive
  • Details: Tasse, Löffel, Füsse, Morgenlicht
  • Mitarbeiterin in natürlicher Interaktion mit den Kindern
Sony: Ruhige Halbtotalen und emotionale Details.
Gimbal: Kurze Verbindungen zwischen Küche und Wohnraum.
Voice-over Start: Interviewstimme beginnt bereits über dieser Szene.
Atmo: Besteck, Geschirr, Schritte, 30 Sekunden Raumton.
• Keine Gesichter, Spiegelungen oder persönlichen Unterlagen
• Echten Ablauf filmen, nicht überinszenieren
2.2
Zähne putzen und Spielmoment Zähne putzen und Spielmoment Vorschau
B-Roll
Zähne putzen und Spielmoment
Kinder dürfen in ihrem Alltag einfach Kinder sein.
  • Zähne putzen als Hände-, Rücken- oder Detailaufnahme
  • Spiegel kontrollieren und Reflexionen vermeiden
  • Authentischer Spielmoment auf oder rund um das Sofa
  • Kissen, Hände, Füsse und kurze Bewegungsdetails
  • Insta360 nur, wenn ein besonderer Winkel sicher und unaufdringlich möglich ist
Sony: Details und ruhige Beobachtung.
Insta360: Nur als optionale Spezialperspektive, nicht als Hauptkamera.
Leitgedanke: Viele Kinder kommen mit Erfahrungen zu uns, die sie eigentlich noch gar nicht tragen sollten.
• Spiel nicht künstlich provozieren
• Keine Fotos, Namen oder identifizierenden Details im Hintergrund
2.3
Ready machen und Aufbruch Ready machen und Aufbruch Vorschau
B-Roll
Ready machen und Aufbruch
Vom geschützten Morgen in Bewegung und Entwicklung wechseln.
  • Schuhe, Schnürsenkel, Jacken und Taschen in Close-ups
  • Kinder sammeln sich im Flur, nur Rückenansichten
  • Türklinke, Schritte und Füsse von innen nach aussen
  • Gruppe läuft gemeinsam aus dem Haus
  • Mitarbeiterin verabschiedet die Kinder und schaut ihnen nach
Gimbal: Mit der Gruppe mitlaufen und Bewegungsrichtung halten.
Reserve: Türöffnung und Vorbeiziehen an Wand in beiden Richtungen.
Voice-over: Wir möchten ihnen möglichst viel Druck abnehmen und ihnen einen sicheren Alltag geben. Hier dürfen sie spielen, lachen und vor allem wieder Kind sein.
• Keine frontal erkennbaren Gesichter
• Kleine Handlungen für Schnittkontinuität wiederholbar halten
Hauptziel 3: Interview — Die emotionale Grundlage des Films und die inhaltliche Übergabe nach Olsberg.
3.1
Interview der langjährigen Mitarbeiterin Interview der langjährigen Mitarbeiterin Vorschau
A-Roll
Interview der langjährigen Mitarbeiterin
Erwachsene sichtbar, ruhig und glaubwürdig inszenieren.
  • Hauptsetup in Halbnah oder Nah
  • Etwas weiterer Sicherheitswinkel
  • Hände, natürliche Gestik und kurze Pausen
  • Sauberer Blickraum und ruhiger Hintergrund mit Tiefe
Sony: Statisches Hauptsetup.
Ton: Lavalier/Funk plus Boom als Backup.
Aufnahme: Kernaussage und Übergabesatz separat sauber aufnehmen.
Reserve: 10 Sekunden Stille vor und nach den Antworten.
• Erwachsene dürfen klar erkennbar sein
• Interviewraum auf Lärm und sensible Details prüfen
3.2
Unterstützende Interview-B-Rolls Unterstützende Interview-B-Rolls Vorschau
B-Roll
Unterstützende Interview-B-Rolls
Aussagen über Spiel, Alltag und Entlastung sichtbar machen.
  • Mitarbeiterin bereitet eine Aktivität vor
  • Bastelmaterial, Spiel oder Alltagsgegenstände
  • Kurzer natürlicher Moment mit den Kindern ohne Gesichter
  • Leerer Wohnraum und Clean Plate für Voice-over
Sony/Gimbal: Nach dem Interview gezielte, ruhige Pick-ups drehen.
Atmo: Kurze natürliche Originaltöne als Schnittreserve.
• Nur authentische Handlungen
• Keine intime oder künstlich emotionale Inszenierung
INTERVIEW-LEITTEXT BRUGG (Wohngruppe Mars)
Patrizia Knechtli, Wohngruppenleiterin Notfallgruppe
«Viele Kinder kommen mit Erfahrungen zu uns, die sie eigentlich noch gar nicht tragen sollten. Wir möchten ihnen möglichst viel Last abnehmen und ein geschütztes Umfeld bieten. Verlässliche Strukturen und ein vertrauter Alltag schenken Halt und Geborgenheit. So entsteht Raum zum Spielen, zum Lachen und vor allem dazu, einfach wieder Kind sein zu dürfen.»
Übergabesatz: «Kinder und Jugendliche sollen die Chance erhalten, zu wachsen und ihren ganz eigenen Weg zu finden.»
Leitfragen für das Interview:
  • Wie begegnen dein Team und du den Kindern auf der Notfallgruppe?
  • Woran merkst du, dass jemand angekommen ist und sich sicher fühlt?
  • Was sind für dich persönlich die schönsten Momente in der täglichen Arbeit?
Hauptziel 4: Abschluss-Transition — Den Morgen in Brugg natürlich verlassen und die Reise nach Olsberg öffnen.
4.1
Natürlicher Abschluss in Brugg Natürlicher Abschluss in Brugg Vorschau
C-Roll
Natürlicher Abschluss in Brugg
Nicht winken, sondern aus der echten Situation herausgehen.
  • Mitarbeiterin schaut den Kindern nach
  • Kamera zieht aus Wohnung oder Haus zurück
  • Türrahmen, Wand oder Säule als verdeckte Schnittfläche
  • Leerer Aussenmoment nach dem Aufbruch
Gimbal: Rückwärts aus der Situation ziehen.
Drohne: Optionaler Rise-up oder ruhiger Areal-Exit.
Übergabe: Der letzte Satz des Interviews darf über den Beginn des Olsberg-Flugs weiterlaufen.
• Mindestens drei universelle Übergangsflächen sammeln
• Kamerahöhe, Richtung und Geschwindigkeit notieren
Hauptziel 5: Universelles Outro des Imagefilms — Hero-Drohnenaufnahme plus Animation aller Angebote. Drehort flexibel, Olsberg bevorzugt.
5.1
Hero-Drohnenaufnahme Hero-Drohnenaufnahme Vorschau
C-Roll
Hero-Drohnenaufnahme
Die Grösse und Vielfalt der Stiftung im Schlussbild öffnen.
  • Ruhige, lange Drohnenaufnahme mit viel Landschaft und Platz für Animation
  • Vorzugsweise Olsberg wegen Natur und Arealgrösse
  • Alternative Aufnahme in Brugg, falls Licht und Wetter dort besser sind
  • 10 bis 15 Sekunden stabiler Clean Plate ohne hektische Bewegung
Drohne: Langsamer Rise-up, Pull-back oder seitlicher Reveal.
Komposition: Freie Bildbereiche für grafische Angebote einplanen.
Musik: Emotional öffnen und sauber ausklingen.
Gesamtlänge: Outro kurz und lesbar halten.
• Am besten am wetterstärksten Drehtag aufnehmen
• Finale Aufnahme erst nach Animationstest auswählen
5.2
Animation aller Stiftungsangebote Animation aller Stiftungsangebote Vorschau
C-Roll
Animation aller Stiftungsangebote
Angebote als zusammenhängendes Netzwerk statt als trockene Liste zeigen.
  • Angebote gruppiert und lesbar einblenden
  • Kinderheim Brugg, Stift Olsberg und Familynetwork farblich im Corporate Design unterscheiden
  • Verbindungen zwischen Angeboten sichtbar machen
  • Stiftungslogo, Website und ruhiger Schlussframe
Postproduktion: Animation auf Hero-Shot oder Clean Plate.
Design: Blau, Orange, Rot und Stiftungs-Grau verwenden.
Schluss-Voice-over: So unterschiedlich die Lebenswege und Bedürfnisse sind, so vielfältig sind auch die Angebote der Stiftung Kinderheim Brugg. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Ziel: Kindern, Jugendlichen und Familien Sicherheit, Perspektiven und ein starkes Umfeld zu geben.
• Finale Angebotsliste und Schreibweisen freigeben
• Logo als Vektor, Website und allfälligen Claim bereitstellen
DT2

DREHTAG 2: OLSBERG — SCHULE & ZEITFENSTER

Tag & Entwicklung: Auf der Sicherheit des Alltags baut Entwicklung auf: lernen, Verantwortung übernehmen und erleben, dass der eigene Beitrag zählt.

Hauptziel 1: Transition von Brugg — Den Übergabesatz aus Brugg räumlich und visuell nach Olsberg weiterführen.
1.1
Standort-Reveal Olsberg Standort-Reveal Olsberg Vorschau
C-Roll
Standort-Reveal Olsberg
Die bezaubernde Landschaft und Dimension des Areals zeigen.
  • Weite Gesamtaufnahme mit mehreren Gebäuden
  • Ruhiger Flug entlang oder über das Areal
  • Ziegenweide und Tiere als Teil des Standorts
  • Topshot und langsamer Rise-up als Reserve
Drohne/FPV: Lesbare Flugbahn, keine reine Geschwindigkeit.
Match: Bewegungsrichtung aus Brugg übernehmen, wo sinnvoll.
Voice-over Brugg: Gleichzeitig begleiten wir die Kinder und Jugendlichen dabei, Schritt für Schritt ihren eigenen Weg zu gehen.
Atmo: Natur- und Tiergeräusche separat aufnehmen.
• Flugroute und Tierabstände klären
• Mehrere Gebäude räumlich verständlich zeigen
1.2
Flug zur Schule Flug zur Schule Vorschau
C-Roll
Flug zur Schule
Vom Areal organisch in die Lernwelt wechseln.
  • Drohne über oder entlang der Ziegenweide
  • Annäherung an das Schulgebäude
  • Fassade, Fenster oder Eingang als Schnittpunkt
  • Passende Gimbal-Fortsetzung im Gang oder an der Schulzimmertür
Übergang: Drohne bis an Gebäude, danach verdeckter Schnitt auf Gimbal.
Reserve: Tür, Wand oder dunkle Fläche als saubere Nahtstelle.
Musik: Vom offenen Areal in einen fokussierteren Rhythmus wechseln.
• Innen- und Aussenbewegung auf gleiche Richtung abstimmen
• Belichtung und Weissabgleich vorbereiten
Hauptziel 2: Schulzimmer — Moderne Infrastruktur, individuelle Förderung und echte Lernarbeit sichtbar machen.
2.1
Raum und Infrastruktur Raum und Infrastruktur Vorschau
B-Roll
Raum und Infrastruktur
Die Schule als moderne, klare Lernumgebung etablieren.
  • Raumweite des Schulzimmers
  • Heller Gang, Architektur und moderne Infrastruktur
  • Bücher, Material, Tablet oder technische Hilfsmittel
  • Clean Plate des Raumes ohne Personen
Sony: Ruhige Weite plus Details.
Gimbal: Kurzer Gang durch Raum oder Korridor.
Atmo: Schulzimmer und Gang separat aufnehmen.
• Bildschirme und Dokumente ohne Namen, Noten oder Personendaten
• Kamerapositionen vor Unterricht festlegen
2.2
Unterricht und Begleitung Unterricht und Begleitung Vorschau
B-Roll
Unterricht und Begleitung
Echte Interaktion und individuelle Förderung zeigen.
  • Lehrperson erklärt oder begleitet eine Aufgabe
  • Hände schreiben, Seiten umblättern, Material nutzen
  • Over-Shoulder auf Arbeitsaufgabe ohne Namen
  • Reaktionen, Zuhören und kleine Lernerfolge ohne erkennbare Gesichter
  • Kurze Interaktion zwischen Lehrperson und Schülern
Sony: Halbnahe, Over-Shoulder und Details.
Drehweise: Wenige Wiederholungen, Unterricht nicht unnötig stören.
Story: Der Film wechselt von Geborgenheit zu Entwicklung und Förderung.
• Kinder nie frontal zeigen
• Arbeitsblätter bei Bedarf fiktiv oder anonymisiert vorbereiten
Hauptziel 3: Interview — Die Lehrerin erklärt Verantwortung, Verbindlichkeit und die Zeitfenster-Angebote.
3.1
Dynamisches Ganginterview Dynamisches Ganginterview Vorschau
A-Roll
Dynamisches Ganginterview
Bewegung und Entwicklung auch in der Bildsprache spürbar machen.
  • Lehrerin läuft ruhig durch den hellen Gang
  • Natürliche Gestik und klare Blickrichtung
  • Alternativer Start- und Endpunkt
  • Kernaussage zusätzlich statisch als Sicherheitsaufnahme
Sony/Gimbal: Seitlich oder rückwärts laufend, konstantes Tempo.
Backup: Statischer Take bei Fokus- oder Tonproblemen.
Ton: Lavalier/Funk plus Boom.
Aufnahme: Aussagen in kurze, vollständige Abschnitte teilen.
• Gang während der Takes ruhig halten
• Übergabesatz separat aufnehmen
3.2
Interview-B-Rolls Interview-B-Rolls Vorschau
B-Roll
Interview-B-Rolls
Lehrerin und Lernumgebung für Schnitte ergänzen.
  • Lehrerin öffnet oder schliesst eine Tür
  • Lehrerin betritt oder verlässt das Schulzimmer
  • Hände und natürliche Gestik
  • Clean Plate des Gangs
  • Kurzer stiller Moment im Schulraum
Sony/Gimbal: Gleiche Bewegungsrichtung wie Interview aufnehmen.
Atmo: Schritte, Tür und Gang.
• Keine Schülernamen oder Unterlagen im Bild
INTERVIEW-LEITTEXT OLSBERG (Schule & Zeitfenster-Angebote)
Ursula Suter, Klassenlehrperson Förderstufe & Zeitfenster-Angebote
«Neues Vertrauen entsteht dort, wo junge Menschen spüren, dass man ihnen etwas zutraut. Sie werden individuell begleitet, entdecken ihre Stärken und fassen Mut für die nächsten Herausforderungen. Dabei geht es nicht nur um schulisches Wissen, sondern um persönliche Reifung und neue Erfahrungen.»
Voice-Over Zeitfenster-Angebote: «Verantwortung lässt sich nicht theoretisch vermitteln – man muss sie erleben. Eine Aufgabe übernehmen, dranbleiben und erfahren, dass andere auf einen zählen. So wachsen Selbstständigkeit, Verbindlichkeit und der Glaube an das eigene Können.»
Übergabesatz: «Zukunft gelingt besonders dann, wenn junge Menschen von einem verlässlichen Umfeld getragen werden.»
Leitfragen für das Interview (Ursula Suter):
  • Was braucht es, damit junge Menschen wieder Freude am Lernen finden?
  • Woran merkst du, dass ein Kind oder ein Jugendlicher einen echten Fortschritt gemacht hat?
  • Warum ist es wichtig, dass Bildung nicht nur im Schulzimmer stattfindet?
Hauptziel 4: Zeitfenster-Angebote — Fünf konkrete Aufgabenfelder zeigen, ohne daraus fünf separate Mini-Werbefilme zu machen.
4.1
Technischer Dienst Technischer Dienst Vorschau
B-Roll
Technischer Dienst
Verantwortung für Areal und Umgebung.
  • Werkzeug holen und vorbereiten
  • Gartenarbeit oder Pflege des Areals
  • Details: Handschuhe, Erde, Werkzeug, Pflanzen
  • Sichtbares Ergebnis am Ende
  • Betreuungsperson kurz in natürlicher Begleitung
Sony: Halbtotale Hauptaktion plus 3 bis 5 Details.
Gimbal: Kurze Bewegung im Aussenbereich.
Voice-over: Interview der Lehrerin trägt die Montage.
Atmo: Werkzeug, Erde und Umgebung.
• Konkrete Tätigkeit und Ersatzhandlung bei Wetter vorbereiten
• Person und Betreuung gleichzeitig verfügbar
4.2
Administration Administration Vorschau
B-Roll
Administration
Genauigkeit, Verlässlichkeit und einfache Büroabläufe.
  • Fiktive Post öffnen
  • Inhalt prüfen und sortieren
  • Stempeln, ablegen oder einfache Eingabe
  • Details: Brieföffner, Stempel, Ablage, Tastatur
  • Sichtbares Ergebnis: sauber zugeordnete Post
Sony: Statische Hauptaktion und enge Details.
Match Cut: Ähnliche Handbewegungen mit anderen Angeboten sammeln.
Atmo: Papier, Stempel, Tastatur.
• Nur fiktive oder vollständig anonymisierte Dokumente
• Bildschirme ohne echte Daten
4.3
Hauswirtschaft Hauswirtschaft Vorschau
B-Roll
Hauswirtschaft
Selbständigkeit in alltäglichen Aufgaben.
  • Wäsche sortieren
  • Waschmaschine beladen und bedienen
  • Waschmittel dosieren
  • Wäsche zusammenlegen
  • Sichtbares Ergebnis: sauberer Stapel
Sony: Halbtotale plus Stoff-, Knopf- und Maschinendetails.
Gimbal: Nur wenn räumlich sinnvoll.
Atmo: Maschine, Stoff und Schubladen.
• Keine Namensetiketten oder privaten Hinweise
• Maschine und Wäsche vor Dreh bereitstellen
4.4
Tiere Tiere Vorschau
B-Roll
Tiere
Verantwortung für ein Lebewesen und dessen Bedürfnisse.
  • Futter vorbereiten und Tiere füttern
  • Wasser auffüllen
  • Gehege, Fell oder Stall pflegen
  • Details: Futter, Trog, Hufe, Hände
  • Ruhige Interaktion und sichtbares Ergebnis
Sony: Hauptaktion plus Tier- und Handdetails.
Drohne: Nur ergänzend für räumlichen Zusammenhang.
Atmo: Tiere und Umgebung separat aufnehmen.
• Tierwohl und Sicherheitsabstände priorisieren
• Tätigkeit mit Betreuungsperson abstimmen
4.5
Küche Küche Vorschau
B-Roll
Küche
Selbständigkeit und gemeinsames Ergebnis als Abschluss der Montage.
  • Zutaten bereitstellen und Rezept lesen
  • Waschen, schneiden, rühren oder kochen
  • Details: Dampf, Hände, Messer, Pfanne, Teller
  • Anrichten und fertiges Resultat
  • Kurzer gemeinsamer Blick auf das Ergebnis ohne Gesichter
Sony: Halbtotale Handlung plus dynamische Details.
Gimbal: Kurzer Push-in auf das fertige Ergebnis.
Atmo: Schneiden, Brutzeln, Wasser und Geschirr.
• Zutaten, Rezept und Hygiene vorbereiten
• Nur sichere, kontrollierte Tätigkeiten
Hauptziel 5: Abschluss-Transition — Vom aktiven Tag in Olsberg in den ruhigen Abend der Pflegefamilie wechseln.
5.1
Handlungsbasierter Match-Cut-Pool Handlungsbasierter Match-Cut-Pool Vorschau
C-Roll
Handlungsbasierter Match-Cut-Pool
Mehrere flexible Optionen statt einer einzigen erzwungenen Idee.
  • Werkzeug oder Schublade schliessen
  • Tür schliessen oder Licht ausschalten
  • Person setzt sich hin oder steht auf
  • Armbewegung, Objektübergabe oder Vorbeiziehen
  • Kamera verschwindet vollständig hinter Wand, Türrahmen oder Säule
Varianten: Links/rechts und langsam/schnell aufnehmen.
Dokumentation: Höhe, Brennweite, Richtung und Geschwindigkeit notieren.
Übergabesatz: Entwicklung gelingt besonders dann, wenn junge Menschen von einem verlässlichen Umfeld getragen werden.
• Referenzclips direkt für Schaffhausen speichern
• Mindestens drei universelle Varianten drehen
5.2
Drohnen- oder Flächenübergang Drohnen- oder Flächenübergang Vorschau
C-Roll
Drohnen- oder Flächenübergang
Universelle Sicherheit, falls kein Personen-Match-Cut funktioniert.
  • Drohne fliegt hinter Baum oder Gebäudekante
  • Kamera slidet hinter eine neutrale Wand
  • Türrahmen füllt das komplette Bild
  • Mehrere neutrale Endframes ohne klare Ortsmerkmale
  • Optional ruhiger Abendhimmel oder Drohnen-Exit
Drohne/Gimbal: Bild vollständig verdecken und Bewegung sauber auslaufen lassen.
Musik: Rhythmus verlangsamt sich und führt in den Abend.
• Nicht auf eine einzelne Transition verlassen
• Clean Plate und 5 bis 8 Sekunden Reserve drehen
OUTRO-HERO-SHOT JETZT PRÜFEN

Falls Wetter, Licht und Landschaft stimmen: Den 10 bis 15 Sekunden langen universellen Drohnenshot für die finale Angebotsanimation in Olsberg direkt mitdrehen (weites Bild mit freier Himmels-/Landschaftsfläche).

DT3

DREHTAG 3: PFLEGEFAMILIE — SCHAFFHAUSEN

Abend & Getragensein: Die Stiftung wird von aussen bestätigt: fachliche Begleitung, persönliche Erreichbarkeit und Sicherheit für die ganze Familie.

Hauptziel 1: Transition von Olsberg — Vor Ort zuerst den universellen Match Cut finden und danach die restlichen Szenen drehen.
1.1
Match-Cut-Fortsetzung Match-Cut-Fortsetzung Vorschau
C-Roll
Match-Cut-Fortsetzung
Die Bewegung aus Olsberg möglichst unsichtbar fortführen.
  • Passende Tür, Wand, Säule, Baumkante oder Armbewegung suchen
  • Gleiche Bewegungsrichtung und ähnliche Geschwindigkeit
  • Hinsetzen, Aufstehen oder Objektbewegung als Alternative
  • Clean Plate vor und nach der Bewegung
Sony/Gimbal: Primäre Fortsetzung.
Mini-Reko: Zu Beginn 10 Minuten für Übergangsfläche, Höhe und Licht.
Story: Aus Verantwortung wird langfristiges Getragensein.
• Referenzclip aus Olsberg bereithalten
• Privatadresse nicht identifizierbar zeigen
1.2
Abend-Establishing Abend-Establishing Vorschau
C-Roll
Abend-Establishing
Eine warme, private Abendstimmung etablieren.
  • Unidentifizierbares Wohnumfeld im Abendlicht
  • Warmes Fensterlicht oder Eingang
  • Hände an Türklinke und Schritte
  • Ruhige Aussenatmo oder Detail des Hauses
  • Drohne nur, wenn Adresse und Nachbarschaft nicht erkennbar werden
Sony: Ruhige statische Bilder.
Drohne: Nur optional und datenschutzkonform.
Ton: Abendatmo und ruhiger Musikwechsel.
• Keine Hausnummern, Strassenschilder oder eindeutigen Nachbargebäude
Hauptziel 2: Ruhiger Familienabend — Nähe, Normalität und Geborgenheit zeigen, ohne eine künstliche Familienidylle zu bauen.
2.1
Gemeinsame Abendaktivität Gemeinsame Abendaktivität Vorschau
B-Roll
Gemeinsame Abendaktivität
Ein echter, ruhiger Moment der Familie.
  • Gemeinsames Spiel, Buch, Zeichnen, Tee oder Gespräch
  • Weite Rückenansicht der Familie
  • Pflegeeltern in natürlicher Interaktion mit den Kindern
  • Kurze Reaktionen und kleine Gesten
  • Übergang von der Aktivität Richtung Abendroutine
Sony: Ruhige Halbtotalen.
Gimbal: Sehr zurückhaltend im Raum.
Atmo: Natürliche Geräusche und ruhige Stimmen nur bei Freigabe.
Optional: Erste Interviewaussage bereits als Voice-over.
• Echte Tätigkeit statt gestellter Szene
• Kinder nie frontal oder in Spiegelungen zeigen
2.2
Emotionale Details Emotionale Details Vorschau
B-Roll
Emotionale Details
Geborgenheit durch kleine Handlungen statt grosse Gesten vermitteln.
  • Hände, Spielteile, Tasse, Decke und warmes Licht
  • Blick der Pflegeeltern zu den Kindern
  • Kurze Hilfe oder unterstützende Berührung
  • Füsse, Schritte und ruhige Bewegungen
  • Insta360 nur für einen wirklich unaufdringlichen Spezialwinkel
Sony: Enge Details mit geringer Störung.
Insta360: Optional, nicht als Gimmick erzwingen.
Atmo: Tasse, Papier, Spiel oder Buch.
• Persönliche Fotos, Namen und Schulunterlagen entfernen
Hauptziel 3: Abendroutine — Fürsorge, Sicherheit und Vertrauen als emotionalen Höhepunkt zeigen.
3.1
Ins Bett begleiten Ins Bett begleiten Vorschau
B-Roll
Ins Bett begleiten
Ruhig, respektvoll und ohne intime Überinszenierung.
  • Rückenansicht auf dem Weg zum Kinderzimmer
  • Buch aufschlagen oder kurze Gute-Nacht-Routine
  • Hände ziehen Decke hoch
  • Pflegeeltern in ruhiger Begleitung
  • Details ohne erkennbares Gesicht
Sony: Ruhige Halbnahe und Details.
Gimbal: Langsamer Pull-back aus Zimmer oder Flur.
Atmo: Schritte, Buch und leise Raumgeräusche.
• Handlung vorab respektvoll absprechen
• Keine erkennbaren Kinderstimmen ohne Freigabe
3.2
Licht und Tür als Abschluss Licht und Tür als Abschluss Vorschau
B-Roll
Licht und Tür als Abschluss
Die Abendroutine in einen ruhigen Interviewübergang führen.
  • Lampe dimmen oder Lichtschalter
  • Buch zuklappen
  • Türgriff und langsames Türschliessen
  • Pflegeeltern bleiben kurz im Flur
  • 5 bis 8 Sekunden stabiler Schlussmoment mit warmem Licht
Sony: Enge Details.
Übergang: Tür, Licht oder Pull-back zum Interview nutzen.
Atmo: Lichtschalter, Tür und Schritte.
• Kinderzimmer auf identifizierende Details prüfen
Hauptziel 4: Interview — Gemeinsames Interview der Pflegeeltern als glaubwürdige Aussensicht auf die Stiftung.
4.1
Gemeinsames Interview-Setup Gemeinsames Interview-Setup Vorschau
A-Roll
Gemeinsames Interview-Setup
Beide Pflegeeltern leicht versetzt und natürlich miteinander zeigen.
  • Gemeinsames Hauptsetup mit warmem Hintergrund
  • Engerer Sicherheitswinkel oder zweite Kamera
  • Blick zueinander, Zuhören und natürliche Reaktionen
  • Kurze Pausen nach Antworten
  • Leerer Interviewhintergrund als Clean Plate
Sony: Ruhiges Setup mit Tiefe.
Ton: Zwei Lavalier/Funkmikrofone plus Boom-Backup.
Aufnahme: Konkrete Beispiele und kurze vollständige Aussagen.
Reserve: Schlussaussage separat aufnehmen.
• Pflegeeltern dürfen klar erkennbar sein
• Raumton und 10 Sekunden Stille aufnehmen
4.2
Interview-B-Rolls Interview-B-Rolls Vorschau
B-Roll
Interview-B-Rolls
Vertrauen und Zusammenarbeit in kleinen Momenten ergänzen.
  • Hände und natürliche Gestik
  • Pflegeeltern im kurzen Gespräch miteinander
  • Ruhiger Alltagsmoment nach dem Interview
  • Pflegeeltern bewegen sich durch den Raum
  • Clean Plate und stabile Detailaufnahme
Sony/Gimbal: Nach dem Interview gezielt drehen.
Atmo: Sehr dezent, Interview bleibt Hauptträger.
• Keine identifizierenden Details des Kindes oder Wohnorts
INTERVIEW-LEITTEXT PFLEGEFAMILIE (Schaffhausen)
Fachperson Familienbegleitung, Familynetwork
«Kinder brauchen ein Umfeld, das ihnen Verlässlichkeit, Geborgenheit und ein echtes Zuhause schenkt. Pflegeeltern übernehmen dabei eine anspruchsvolle Aufgabe. Damit sie diesen Weg nicht alleine gehen müssen, stehen ihnen verlässliche Fachpersonen zur Seite, die sie begleiten, unterstützen und entlasten.»
Schluss-Voice-Over: «Familynetwork steht den Pflegefamilien fachlich und persönlich zur Seite – im ganz normalen Alltag ebenso wie in herausfordernden Situationen. Dieses verlässliche Netz gibt Rückhalt und schafft für die Kinder Stabilität und neue Perspektiven.»
Leitfragen für das Interview:
  • Was braucht ein Kind, um in einer Pflegefamilie wirklich anzukommen und Vertrauen zu fassen?
  • Welche Unterstützung hilft den Pflegeeltern, auch in fordernden Zeiten stabil zu bleiben?
  • Worauf kommt es dir im gemeinsamen Austausch mit den Familien besonders an?
Hauptziel 5: Emotionaler Abschluss — Nach dem Interview noch einmal in einen stillen, echten Familienmoment zurückkehren.
5.1
Ruhiger Schlussmoment Ruhiger Schlussmoment Vorschau
B-Roll
Ruhiger Schlussmoment
Die Wirkung der Stiftung emotional spürbar machen, ohne Pathos zu erzwingen.
  • Pflegeeltern im ruhigen Flur oder Wohnraum
  • Warme Tür oder Fensterlicht
  • Hände in einer kleinen, alltäglichen Handlung
  • Langsamer Pull-back mit stabiler Endposition
  • Mehrere Sekunden ohne Schnittzwang stehen lassen
Sony/Gimbal: Langsam und ruhig, keine hektische Bewegung.
Schlussaussage: Dieses Netzwerk gibt nicht nur uns Sicherheit. Es schafft vor allem für die Kinder Stabilität und neue Perspektiven.
• Keine identifizierenden Wohnungsdetails
• Würde und Zurückhaltung priorisieren
Hauptziel 6: Übergang zum Outro — Vom privaten Zuhause auf das gesamte Angebotsnetzwerk der Stiftung öffnen.
6.1
Visueller Übergang Visueller Übergang Vorschau
C-Roll
Visueller Übergang
Eine klare Fläche oder Bewegung für die Angebotsanimation schaffen.
  • Langsamer Exit Richtung helle Wand oder Fenster
  • Türrahmen oder Fläche füllt das Bild
  • Clean Plate ohne Personen
  • Alternative Fade-Fläche
  • 8 bis 10 Sekunden stabiler Shot
Sony/Gimbal: Ruhiger Pull-out oder Slide.
Post: Auf Hero-Drohnenaufnahme und Angebotsanimation überblenden.
Schluss-Voice-over: So unterschiedlich die Lebenswege und Bedürfnisse sind, so vielfältig sind auch die Angebote der Stiftung Kinderheim Brugg. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Ziel: Kindern, Jugendlichen und Familien Sicherheit, Perspektiven und ein starkes Umfeld zu geben.
• Clean Plate explizit markieren
• Musik und Voice-over mit genügend Luft für Animation aufnehmen
CHECK

GESAMTFILM SCHNITTLOGIK — STANDORT-CHECK

Kontrolle vor Drehschluss: Ein letzter Blick verhindert den klassischen Satz: «Das hätten wir noch kurz drehen sollen.»

Kontrolle vor Drehschluss — Ein letzter Blick verhindert den klassischen Satz: «Das hätten wir noch kurz drehen sollen.»
C.1
Transitions gesichert Transitions gesichert Vorschau
C-Roll
Transitions gesichert
Mindestens eine geplante und zwei universelle Varianten pro Standort.
  • Tür/Wand/Baum als vollständige Verdeckung
  • Bewegung links und rechts
  • Langsame und schnellere Variante
  • Clean Plate und Referenzclip
Dokumentation: Höhe, Richtung, Geschwindigkeit und Brennweite notieren.
Ton: Passende Atmo separat aufnehmen.
• Referenzclips eindeutig benennen und sichern
C.2
B-Roll vollständig B-Roll vollständig Vorschau
B-Roll
B-Roll vollständig
Jede Hauptaussage hat sichtbare Handlungen und Details.
  • Totale oder Halbtotalen
  • Hände und Details
  • Interaktion oder Reaktion
  • Sichtbares Ergebnis einer Handlung
  • Leerer Raum oder Clean Plate
Sony: Pro Handlung mehrere Bildgrössen, aber keine unnötigen Wiederholungen.
Atmo: Je Raum oder Tätigkeit 20 bis 30 Sekunden.
• Keine Gesichter, Namen, Spiegelungen oder privaten Daten der Kinder
C.3
Interviews vollständig Interviews vollständig Vorschau
A-Roll
Interviews vollständig
Kernaussage, Übergabe und kurze Schnittreserven.
  • Kernaussage in zwei bis drei kurzen Antworten
  • Übergabesatz separat
  • Sicherheitswinkel oder Clean Plate
  • Natürliche Pausen nach jeder Antwort
Sony: Fokus, Ton und Hintergrund vor Abbau kontrollieren.
Ton: Raumton und Backup-Audio vorhanden.
• Keine rein allgemeinen Lobworte; mindestens ein konkretes Beispiel
C.4
Outro gesichert Outro gesichert Vorschau
C-Roll
Outro gesichert
Hero-Shot mit genügend Ruhe und Raum für Animation.
  • 10 bis 15 Sekunden stabiler Drohnenshot
  • Freie Bildfläche für Angebote
  • Alternative Aufnahme bei anderem Licht
  • Logo und finale Angebotsliste verfügbar
Drohne: Olsberg bevorzugt, Brugg als Alternative.
Post: Schluss-Voice-over und Musik auf 2:30 bis maximal 3:00 Minuten ausrichten.
• Animation und Freigabeprozess frühzeitig planen

Projektübersicht & Status

Visualisierung des aktuellen Projektfortschritts und der einzelnen Produktionsetappen des Imagefilms der Stiftung Kinderheim Brugg.

Gesamtfortschritt der Videoproduktion 38%
2 von 5 Etappen abgeschlossen Letztes Update: Heute, 30. Juni 2026
✓

Etappe 1: Konzeption & Drehbuch

Abgeschlossen

März – Mai 2026

Erstellung des Drehbuchs, Abstimmung des Gesamtkonzepts und Freigabe durch die Stiftung.

  • Kreativ-Briefing & Ziele definiert
  • Grobkonzept & Story-Struktur erstellt
  • Drehbuch-Ausarbeitung (Sprechtexte, Bildideen)
  • Kunden-Feedback eingearbeitet & Drehbuch freigegeben
➔

Etappe 2: Shotplanung & Vorbereitung

In Arbeit (90%)

Juni 2026

Detaillierte Ausarbeitung aller Szenen, Bilderstellung für Zwischenshots, Definition der Shotliste und Bereitstellung des Abnahme-Tools.

  • Bilderstellung für Hauptszenen & Zwischenshots
  • Detaillierte Shotliste erstellt & verlinkt
  • Online-Storyboard & Shotliste-Tool bereitgestellt
  • Finale Freigabe der Shotliste & Drehdisposition
➔

Etappe 3: Produktion (Dreharbeiten)

In Disposition / Termine fixiert

September – Oktober 2026

Durchführung der Dreharbeiten an den drei Standorten gemäss definierter Shotlist und Storyboard.

  • 22. & 24. Sept. 2026: Stift Olsberg – Schulzimmer, Interviews & Zeitfenster (fixiert)
  • 30. Sept. 2026: Hauptstandort Brugg – Dreharbeiten gemäss Shotlist (fest reserviert)
  • Herbst 2026: Familynetwork – Pflegefamilie (in Klärung / Rückfallebene Team)
  • Drohnenaufnahmen für Intros & Übergänge
○

Etappe 4: Post-Produktion

Geplant

August 2026

Schnitt, Vertonung, Farbanpassung und Einbau der Logos & Grafiken.

  • Rohschnitt & Szenenauswahl
  • Sound-Design & Musikmischung
  • Color Grading (warme, weiche Lichtstimmung)
  • Logo-Animation & Bauchbinden
○

Etappe 5: Review & Auslieferung

Ausstehend

September 2026

Gemeinsame Sichtung, finale Korrekturen und Auslieferung des fertigen Films.

  • Kunden-Review & Feedbackschleife
  • Mastering & Finale Ausspielung (UHD/1080p)
  • Übergabe der Videoformate (Web, Social Media, Präsentationen)
Produktionsstand Herbst 2026

Aktuelle Drehtermine & Disposition

Übersicht über die fixierten Aufnahmetage, geplanten Aktivitäten und offenen Pendenzen an den Standorten der Stiftung Kinderheim Brugg.

Leitfragen & Voice-Over (PDF)
Standort 1 Fixiert: 09:00 Uhr

Stift Olsberg

Dienstag, 22. September 2026 — 09:00 Uhr (Fix)
Donnerstag, 24. September 2026 (Witterungs-Reserve)
Drehbeginn pünktlich um 09:00 Uhr vor Ort · Ausweichdatum Donnerstag
Geplante Aktivitäten
  • Vormittag (ab 09:00 Uhr): Aufnahmen im Schulzimmer sowie Interviews mit den Beteiligten.
  • Nachmittag: Filmaufnahmen im Rahmen der Zeitfenster-Angebote (Angebot 3 oder 4).
Aktueller Status

Der Drehtermin ist mit dem Team vor Ort auf Dienstag, 22. September 2026 um 09:00 Uhr fest vereinbart. Ablauf und Interview-Leitfragen liegen vor (Donnerstag, 24. September dient als Witterungs-Reserve).

PDF Leitfragen herunterladen
Standort 2 Fest reserviert

Hauptstandort Brugg

Mittwoch, 30. September 2026
Definierter Ganztagesdreh vor Ort
Geplante Aktivitäten
  • Aufnahmen am Hauptstandort der Stiftung Kinderheim Brugg (Szenen gemäss Shotlist und Storyboard).
Aktueller Status

Der Drehtermin ist von Sehstoff auf den 30. September 2026 definiert und fest im Produktionskalender reserviert.

Standort 3 In Klärung

Bereich Pflegefamilie (Familynetwork)

Termin noch offen
Ursprünglicher Termin (25. Sept.) entfällt infolge Absage der Familie
Geplante Aktivitäten
  • Einblick in den Bereich Pflegefamilien / Platzierung.
Aktueller Status & Rückfallebene

In Klärung durch Ramona Arnold. Es wird derzeit eine alternative Pflegefamilie angefragt. Sollte dies nicht zustande kommen, dient ein Dreh mit einer Mitarbeitenden von Familynetwork als definierte Rückfallebene.

Konzept

Dieses cineastische Imagevideo porträtiert die wertvolle Arbeit der Stiftung Kinderheim Brugg und ihrer Standorte. Der emotionale Fokus liegt auf den alltäglichen, zwischenmenschlichen Momenten, der Geborgenheit und der täglichen Unterstützung, die hier gelebt wird.

Zentrale Stilmittel

Fokus auf Hände

Fokus auf Hände

Um die Anonymität der Kinder strikt zu wahren, zeigen wir bewusst keine Gesichter. Stattdessen fangen wir die Interaktionen durch emotionale Macro-Shots von Händen ein - beim gemeinsamen Gemüse-Rüsten, beim Striegeln eines Pferdes oder beim Zudecken am Abend. Hände sind das stärkste Symbol für Vertrauen, Schutz, Arbeit und echte Verbundenheit.

Face-to-Face Interviews

Face-to-Face Interviews

Die Mitarbeitenden (Betreuer/innen, Lehrpersonen, Pflegeeltern) sprechen im Interview direkt in die Kamera. Dieser «Face-to-Face»-Ansatz durchbricht die klassische Dokumentar-Distanz und schafft sofortige Nähe und Authentizität. Der Zuschauer fühlt sich direkt auf Augenhöhe angesprochen und eingeladen, Teil dieser Gemeinschaft zu werden.